Leitbild

Träger der Fachschule für Altenpflege St. Bilhildis ist dieÖffnet einen internen Link im aktuellen FensterFranziska Schervier“ Altenhilfe gem. GmbH mit Sitz in Aachen. Alleingesellschafterin ist die Ordensgemeinschaft derÖffnet einen internen Link im aktuellen FensterArmen-Schwestern vom heiligen Franziskus.

Dem Startet den Datei-DownloadLeitbild unseres Trägers folgend arbeiten wir auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes.

Neben der Grundordnung für katholische Schulen in freier Trägerschaft in Rhein-land/Pfalz und dem Leitbild des Trägers bilden auch die Gestaltungsprinzipien für die verschiedenen Fachbereiche des Alten- und Pflegeheimes St. Bilhildis die Basis für die Arbeit an der Fachschule für Altenpflege St. Bilhildis in Mainz.

genaue Erklärung einer Problemstellung

Schulkonzept und Profilmerkmale

Über die vorgenannten grundsätzlichen Vorgaben hinaus vollzieht sich die Arbeit der Fachschule für Altenpflege St. Bilhildis auf der Grundlage folgender konzeptioneller Festlegungen:

  1. Die Altenpflegeschule St. Bilhildis bietet eine qualifizierte Ausbildung zur staatlich geprüften Altenpflegerin / zum staatlich geprüften Altenpfleger. Die Ausbildung zur staatlich geprüften Altenpflegehelferin /zum staatlich geprüften Altenpflegehelfer ist in Rheinland-Pfalz im 1. Ausbildungsjahr integriert.

  2. Die Ausbildung erfolgt durch Maßgabe des Bundes-Altenpflegegesetzes (AltPflG) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers (AltPflAPrV) in der jeweils gültigen Fassung.

  3. Die Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Helfer/-in erfolgt auf der Grundlage der Fachschulverordnung Altenpflegehilfe vom 31. August 2004 und der Verwaltungsvorschrift zur Durchführung der praktischen Ausbildung im Rahmen der Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegehelferin oder zum staatlich anerkannten Altenpflegehelfer vom 17. September 2004.

  4. Das verbindliche Fundament und die Leitgedanken für unsere Arbeit sind im Leitbild unseres Trägers, der „Franziska Schervier“ Altenhilfe gem. GmbH formuliert. Wir verpflichten uns, dieses Leitbild in die Ausbildung der Schüler/-innen zu integrieren und unser eigenes Verhalten daran zu orientieren.

  5. Dabei versteht sich die Schule als Lern- und Lebensraum der Schüler/-innen, was durch gegenseitige Achtung und Wertschätzung unterstützt wird. Die Lehrer/-innen verstehen sich als Team, welches die individuellen Fähigkeiten der Schüler/-innen fördert und begleitend zur Seite steht.

  6. Wir verstehen die Ausbildung als einen Entwicklungsprozess der von den Schüler/-innen mitgestaltet wird. Im Rahmen des AltPflG und der AltPfAPrV, des Lehrplanes Altenpflege und Altenpflegehilfe in Rheinland Pfalz, fördern wir die Entwicklung unserer Schüler/-innen in Schule und Einrichtungen der Altenhilfe.

  7. Die Arbeit der Lehrer/-innen der Schule verstehen wir als einen Beitrag zu diesem Entwicklungsprozess d.h. zur Förderung der Fach- und Methoden-kompetenz sowie der Sozial- und Personalkompetenz. Dabei begleiten wir diese auch verstärkt bei der Auseinandersetzung mit der eigenen Religiosität und dem Suchen nach Hilfen und Antworten in Glaubensfragen.

  8. Bei der Gestaltung des Schullebens wird u. a. auf die Begleitung in religiösen Fragen und religiöser Bildung ein besonderer Wert gelegt. So geben Feste und Feiern im Kirchenjahr die Möglichkeit der Begegnung der Schüler/-innen untereinander, aber auch mit Heimbewohner/-innen des Alten- und Pflegeheimes St. Bilhildis. Gottesdienst und Besinnungstage, oder das Sterbebegleitungsseminar (2,5 Tage im Kloster Jakobsberg bei Bingen) tragen zur intensiveren und persönlichen Auseinandersetzung mit dem Glauben bei und werden als „Inseln im Schulalltag“ erfahren. Die Lernenden finden hier Möglichkeiten zum „Auftanken“, da sie in der Begegnung mit Bewohner/-innen und ihren Angehörigen nur etwas weitergeben können, was sie selbst besitzen; dies gilt im besonderen für die Arbeit im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden.

  9. Ein Geistlicher, in dessen Gemeinde unsere Fachschule liegt, steht  zweimal pro Woche als Ansprechpartner für die Schüler/-innen zum Gespräch zur Verfügung. Dieses Gesprächsangebot wird mehrfach von Schüler/-innen genutzt und gerne angenommen.

  10. Für Schüler/-innen mit Migrationshintergrund, die in der deutschen Sprache Hilfe benötigen, bieten wir mit zwei ehrenamtlich tätigen Deutschlehrer/-innen kostenlos Hilfe nach Unterrichtszeiten an.

  11. Wir stehen in ständigem Dialog mit Vertreter/-innen der Schulbehörde, den Kooperationspartnern und allen an der Ausbildung Beteiligten. Hierzu gehören auch der regelmäßige Kontakt mit Vertretern /-innen des Bischöflichen Ordinariats in Mainz (Schulabteilung), mit der Universität Mainz (Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung), mit Vertretern/-innen der Katholischen Fachhochschule in Mainz (Bereich Pflege oder praktische Theologie) und den fachpraktischen Ausbildungsstellen in der Altenhilfe, die unsere Schüler/-innen ausbilden. Hier sind auch die Außenpraktikumsstellen mit eingeschlossen.

  12. Zusätzlich pflegen Betreuungslehrer/-innen unserer Schüler/-innen regelmäßig Kontakt zu den Anleiter/-innen in der Fachpraxis und laden zum Erfahrungsaustausch (4 – 5x /Jahr, davon sind zwei verpflichtende Treffen) in die Schule ein. Dies fördert den Dialog untereinander und trägt zum Erreichen des Ausbildungszieles in einer guten von Vertrauen geprägten Atmosphäre bei.

  13. Die Lehrer/-innen reflektieren ihre Arbeit im Team und arbeiten aktiv an einer Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität ihrer Tätigkeit. Sie engagieren sich durch Präsenz in der Öffentlichkeit und werden bei Entscheidungen vom Leitbild der Trägergesellschaft geleitet.

  14. Die Lehrer/-innen besitzen eine hohe fachliche Kompetenz, die sich durch vielfältigen Praxisbezug und langjährige Berufserfahrung mit Bezug zur Altenpflege auszeichnet. Sie sind sehr motiviert und bilden sich, oft auch privat, regelmäßig fort.

  15. Der Träger nimmt seine Verantwortung für die Schule wahr, trägt Sorge für die erforderlichen Rahmenbedingungen, vertritt die Belange der Schule in der Öffentlichkeit und sichert durch vorausschauende Planung ihre Weiterentwicklung.

  16. Die Fachschule arbeitet eng und vertrauensvoll mit Verantwortlichen des Alten- und Pflegeheimes St. Bilhildis wie auch mit Berufsbildenden Schulen im Umkreis und Katholischen Schulen /Hochschulen im Bistum Mainz zusammen.


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