Unterricht an einem anderen Ort

von Martina Seber

Wir waren alle sehr gespannt, was uns dort erwarten wird, denn im Unterricht des Moduls 2.2 haben wir schon sehr viel über das Thema und auch über Naomi Feil gehört. Wir haben uns morgens um 07:30 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof getroffen, um dann gemeinsam mit dem Zug nach Oberursel zu fahren. Die Zugfahrt war sehr entspannt und wir haben alle gerätselt, wie Naomi Feil wohl diese Fortbildung gestalten wird. Nach ca. 1 Stunde und 30 Minuten sind wir in Oberursel am Bahnhof angekommen. Wir mussten gar nicht lange überlegen, wo wir lang müssen, da sehr viele Menschen in dieselbe Richtung liefen wie wir.
 
An der Halle angekommen war der erste Eindruck  „Wow, das wird voll!“, denn der ganze Vorplatz stand voller redender Menschen.

Als wir in den Saal kamen, war erst einmal die Frage, wo setzen wir uns hin. Die Entscheidung fiel auf die zweite Reihe, was sich später als sehr gute Wahl erwies.

Mit etwas Verspätung kam Naomi Feil auf die Bühne und begrüßte erst einmal das Publikum. Die Begrüßung war sehr locker, denn Naomi Feil stimmte uns direkt mit viel Witz, auch über sich selbst, auf das Kommende ein. Wir waren alle ganz begeistert, denn Frau Feil ist selbst schon 79 Jahre alt, aber von ihrer Art her hat man ihr dies nicht angemerkt.

Der ganze Workshop war aufgelockert gestaltet mit vielen praktischen Beispielen. Frau Feil nahm sich auch gerne Teilnehmer aus dem Publikum, um mit ihnen Szenen aus dem alltäglichen Leben in der Pflege mit an Demenz erkrankten Menschen zu demonstrieren

Alles in Allem müssen wir sagen, dass der Workshop sehr gut war und es zu empfehlen ist, Naomi Feil einmal live zu erleben, um die Theorie mit Leben zu füllen.

Frau Feil hat alle durch ihre nette, aktive und in der Praxis erprobte Art begeistert. Zum Abschluss ließ sie sich noch mit der Klasse fotografieren.


Der Examens-Kurs 2011 kann diese Fortbildung für alle ausgelernten oder noch in der Ausbildung befindlichen Altenpflegekräfte nur empfehlen, denn wir haben viel für unsere Arbeit mitgenommen.


  Druckversion